Kunstanzerei

Aktionshalle Stanzerei Baden
Bruggerstrasse 37
CH-5400 Baden

www.stanzerei-baden.ch

Impressionen aus der Ausstellung

Matt Affolter-Fischer – Gschichtli im Chischtli / Keramikfiguren

Matt Affolter formt seine Figuren mit nur vier verschiedenen Tonfarben, die Figuren sind nur transparent glasiert. Der Brennvorgang für seine keramischen Figuren fasziniert Matt Affolter. In den letzten Jahren hat er sich die unterschiedlichsten Techniken angeeignet, welche er bunt gemischt zu verschiedensten Geschichten zusammenwachsen lässt. Seinem Gefühl für Formen und deren Inszenierung lässt er freien Lauf, die Themen in seinen Werken sind bewusst kontrovers gewählt. Matt Affolter liebt den Widerspruch; man trifft ihn immer wieder in seinen Werken an. Wortspielereien und Geschichten finden sich oft in seinenHolzkisten. Die Objekte „Gschichtli im Chischtli“ entlocken dem Betrachter oft ein Schmunzeln. Mit verschiedensten Figuren komponiert Matt Affolter Geschichten in alte Holzkästchen rein, oft beleuchtet, ergeben diese Objekte ein harmonisches Bild in der 3. Dimension.

Matt Affolter wurde 1966 geboren, wuchs in Baden auf, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Zürich.

Daniel Strom – Mikroskulptuhren

Seit jeher fällt es den Menschen schwer, ihre Vergänglichkeit zu akzeptieren. Doch die Vergänglichkeit ist eine wichtige Bedingung für das Leben. Und die Zeit ist die Ordnung des Vergänglichen. Entsprechend müssen die Menschen erkennen, dass es etwas gibt, das höher ist als sie. Etwas, das sich nicht beeinflussen lässt – ganz egal, wie mächtig sie sind oder werden.

Die Geburt und der Tod, das Entstehen und Vergehen, sind unmittelbar miteinander verbunden. Der Zustand dazwischen wird Leben genannt. Und das Medium für das Leben heisst Zeit. Zeit ist somit keine statische Masseinheit, sie ist vielmehr Lebensenergie. Die Zeit ist es, die es Ihnen ermöglicht, Ziele zu erreichen, Ihren Güter-, Mental- und Gefühlswohlstand in Einklang zu bringen und Nachhaltiges zu schaffen, auf das Sie stolz sein können. Weil die Zeit uns aber ein ständiger Begleiter ist, ist sie zugleich auch unser grösster Kritiker – insbesondere für all diejenigen, die versuchen, vor ihr davonzulaufen...

Daniel Strom wurde 1960 in eine Uhrenmacherfamilie geboren. Nach den üblichen Schul- und Ausbildungsjahren hatte er 1989 die Chance bei der Uhrenmarke Omega im Einkauf einzusteigen. Nach einem Jahr hat er in die Produkt-Entwicklungsabteilung gewechselt wo er für zwei Produktlinien verantwortlich war. Nach 5 Jahren wurde er zum Direktor von Omega Schweiz befördert und hatte diesen Posten nochmals 5 Jahre inne. „Es war die beste Universität die man sich vorstellen kann, von der Uhren-Entwicklung über den Komponenten-Einkauf zum Marketing und Verkauf habe ich die wichtigsten Stationen in der Uhrenindustrie überhaupt durchleben und erlernen können!“ sagt er. Dazu mit Nicolas Hayek, Jean-Claude Biver, Michele Sofisti als Mentoren persönlich arbeiten zu dürfen, haben diese Erfahrungen gekrönt.

 

Claudio Cassano – Lichtobjekte, Skulpturen

Claudio Cassano verarbeitet seit 1988 verschiedenste Metallarten zu kunstvollen Objekten. Gerade mit der Kombination von warmem Licht und kaltem Metall kreiert er, trotz der vordergründigen Gegensätze, fantasievolle, in harmonischem Einklang stehende Licht- und Leuchtskulpturen. So entstehen stimmungsvolle Arbeiten, die den Betrachter immer wieder aufs Neue faszinieren.

Auf der Basis der Kreises, einer Urform, die Claudio Cassano schon seit Jahren begleitet, entstehen, ausgehend von transparenten Achaten als Mittelpunkt, funkelnde Leuchtskulpturen. Jedes Objekt ist aus einer Platte geschnitten, die anschliessend in verschiedene Ebenen aufgefächert wird. Dadurch entsteht ein Spiel von Öffnungen und Drehungen durch die das Licht in verschiedene Richtungen strahlt und eine Aura von Farben und Reflexionen erzeugt.  Die Farbe der gewählten Achate verleiht den Objekten Kostbarkeit und das Licht- und Schattenspiel im und um das Objekt schafft überraschende Zeichnungen.

Claudio Cassano ist Metallbauer, Schreiner, Designer, Künstler. Für ihn ist der Übergang nahtlos, alles steht unter dem Begriff der Kunst. Er hat ein offenes Auge für aussergewöhnliches Handwerk, sammelt alte Schmiedekunst und ergänzt gefundene Elemente mit eigenen Kreationen aus Metall. So tragen Tische aus alten Öfen, Bartheken, Garderoben und Kerzenständer seine Handschrift, Altes wird aufgefrischt und findet mit neuen Elementen kombiniert zu erstaunlichen Funktionen.

Fensterköpfe, die er von alten Fensterläden abschraubt und in seinen Skulpturen als Originale oder als bearbeitete Abgüsse aus verschiedenen Materialien wieder verwendet, sind für den Künstler Schutzengel; doch sie zeigen durch die Inszenierung des Künstlers dessen Humor und verweisen oft mit einem Augenzwinkern auf das Wesen der Menschen.

Die Sorgfalt, mit der Claudio Cassano seine Objekte fertigt, zeigt seine Haltung gegenüber dem Leben, in dessen Mittelpunkt die Suche nach dem Licht in einem tieferen Sinne steht.

Der italienischstämmige Claudio Cassano wurde 1968 geboren und lebt und arbeitet in Brugg.

www.cassano.ch

Sebastiano Bucca – Foto- und Scanografie, Projektionen

Sebastiano Buccas Leidenschaft gilt dem bewegten Bild. Als Videokünstler schafft er für Musiker reale, aber auch animierte, 3-dimensionale Bildwelten. Diese Bildsprache, kombiniert mit der Musik, machen Live-Konzerte zu einem emotionalen Erlebnis für Auge und Ohr.  

Auch mit seiner Fotokunst schafft Sebastiano Bucca neue Bildwelten. Fasziniert von monochromen Bildern und mittelalterlich-üppigen Gemälden, zeigt sein Werk ein Experiment, alte Beständigkeit mit modernstem Fortschritt zu vereinen. 

Viele Fotografien entstanden mit der Digitalkamera. Diese Bilder verändert et in Verbindung von 3D-Renderings oder gibt ihnen mit Hilfe von analogen Techniken eine neue, eigenwillige Aussagekraft. Zur Zeit experimentiert er mit analoger Mittelformatkameras und alten Scannern. Das Unperfekte einzufangen und zu zelebrieren.

www.sebastianobucca.com

Öffnungszeiten Ausstellung mit Barbetrieb

Freitag, 5. Dezember 2014

ab 18 Uhr
18.30 Uhr Vernissage
ab 20 Uhr Ausstellung mit Barbetrieb

Samstag, 6. Dezember 2014

ab 11 Uhr, Ausstellung mit Barbetrieb
20 Uhr Konzert Julian Layn, Unique Piano Solo

Sonntag, 7. Dezember 2014

11–18 Uhr, Ausstellung mit Barbetrieb

 

 

Julian Layn – Pianist und Komponist

Julian Layn

Julian Layn spielt «fragments». Es sind dies, wie es der Name sagt, Fragmente, Themen, Phrasen und Passagen; Spaziergänge in einer Klanglandschaft. Sie entstehen bei der Variation von Harmonie, Rhythmus und dem Charakter der Intonation und sind getränkt mit der melodiösen Moll-Harmonie. Das Spiel von Julian Layn ist kondensiert in einem Piano Solo zwischen Klassik und Metal.

Die «fragments» repräsentieren die Ur-Tonelemente im musikalischen Schaffen von Julian Layn.

www.julianlayn.com